Ab 14 Jahren. Auf den Fotos, die Leenas Vater knipst, ist immer etwas schief: Entweder fehlt ein Kind oder die Füße sind nicht mit drauf oder der dicke Kater stolziert gerade durch das Bild. Eben deshalb passen die Fotos so gut zu Leenas Familie: chaotisch, lebhaft und manchmal traurig. Das Leben im roten Haus aber verändert sich. Leena wird langsam erwachsen und sieht ihre Familie in einem neuen Licht...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 16.11.2000
Karla Schneider findet nur wirklich schöne Worte für den letzten Band aus der Serie der finnischen Autorin. "Unbelastet vom Hautgout der altdeutschen Serienmädchen-Tradition" hat Lembcke in sechs Bänden das Genre der jugendlichen Entwicklungsgeschichte wieder aufgenommen. Im sechsten ist Leena, älteste Tochter in einer großen Familie, 18 und berichtet erst vom Glück der Muttertagsaktivitäten und dann vom irritierenden Tod der Mutter. "Kein Begräbnisprotokoll verwässert den Schluss", die Geschichte hat den "Wärmegrad des Authentischen".
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