Das alte Ostpreußen ist mit dem Zweiten Weltkrieg untergegangen; als ferner, scheinbar unerreichbarer Mythos hat es die Zeit seither überdauert. Der Fotograf Helfried Weyer, 1939 in Ostpreußen geboren, hat die ganze Welt bereist - nun hat er auch seine alte Heimat fotografiert. Zwischen den Bildern kommen Menschen zu Wort, die eine enge Verbindung zu Ostpreußen haben - unter anderen Immanuel Kant, Thomas Mann, Ernst Wiechert, Marion Gräfin Dönhoff. In seinem einleitenden Essay geht der Schriftsteller Arno Surminski, selbst Ostpreuße, dem Mythos seiner Heimat nach.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…