Das alte Ostpreußen ist mit dem Zweiten Weltkrieg untergegangen; als ferner, scheinbar unerreichbarer Mythos hat es die Zeit seither überdauert. Der Fotograf Helfried Weyer, 1939 in Ostpreußen geboren, hat die ganze Welt bereist - nun hat er auch seine alte Heimat fotografiert. Zwischen den Bildern kommen Menschen zu Wort, die eine enge Verbindung zu Ostpreußen haben - unter anderen Immanuel Kant, Thomas Mann, Ernst Wiechert, Marion Gräfin Dönhoff. In seinem einleitenden Essay geht der Schriftsteller Arno Surminski, selbst Ostpreuße, dem Mythos seiner Heimat nach.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…