Behandelt werden sowohl die politische Kultur und Gesellschaft des Landes als auch das politische System, Wirtschaft und Alltags- und Populärkultur. Das Buch ist die erste systematische und historische Darstellung der politischen Kultur und Gesellschaft Ungarns im europäischen Kontext. Es ist leicht verständlich geschrieben und behandelt auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand traditionelle Themen wie das politische System, die Außenpolitik, Wirtschaft und Sozialstrukturen sowie auch bisher vernachlässigte Themen wie Alltags- und Populärkultur oder Religion.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.08.2007
Ziemlich durchwachsen scheint Rezensent Lothar Höbelt diese Sozialgeschichte Ungarns seit 1945, die Arpad von Klimo vorgelegt hat. Instruktiv, wenn auch etwas trocken findet er die Statistiken demografischer, ökonomischer und sonstiger Natur. Auf der anderen Seite sieht er in dieser Sozialgeschichte auch den "einfühlsamen Versuch", soziologisch Mentalitäten zu erfassen und kulturelle Freiräume zu dokumentieren. Allerdings fällt Höbelts Urteil hier eher zwiespältig aus. Während er die Darstellung des Aufstands 1956 als "kompetente Analyse" lobt, hat ihn der Abschnitt über den Systemwechsel 1989 recht enttäuscht. Generell kann er sich des Eindrucks nicht erwehren, viele Kapitel seien recht unausgegoren. So moniert er insbesondere, dass der Text und die Zusammenfassungen "zuweilen ganz andere Akzente" setzten.
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