Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.08.2000
In ihrer kurzen Besprechung zeigt sich Eva-Maria Magel sehr unzufrieden mit Höbelts Geschichte der FPÖ von 1945 bis 1956. Die Sprache schwanke zwischen "k.u.k. Beamtendeutsch und modernem Parteigenossenslang" und der Leser müsse eine gehörige Portion Wissen über die Geschichte Österreichs mitbringen, um überhaupt etwas zu verstehen. Aber selbst dann bleibt ihr die Verwandlung des "Verbands der Unabhängigen" in die "Freiheitliche Partei Österreichs" unklar. Dafür liege der "rote Faden" zu oft unter einer Fülle von Anekdoten vergraben.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…