Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.08.2000
In ihrer kurzen Besprechung zeigt sich Eva-Maria Magel sehr unzufrieden mit Höbelts Geschichte der FPÖ von 1945 bis 1956. Die Sprache schwanke zwischen "k.u.k. Beamtendeutsch und modernem Parteigenossenslang" und der Leser müsse eine gehörige Portion Wissen über die Geschichte Österreichs mitbringen, um überhaupt etwas zu verstehen. Aber selbst dann bleibt ihr die Verwandlung des "Verbands der Unabhängigen" in die "Freiheitliche Partei Österreichs" unklar. Dafür liege der "rote Faden" zu oft unter einer Fülle von Anekdoten vergraben.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…