Aus dem Polnischen von Marlena Breuer. Allein. In einem Kajak. Was für viele Menschen einem Albtraum gleichkommt, ist für Aleksander Doba Adrenalinkick und Abenteuer pur. 2010 macht sich der damals 65-jährige Pole in seinem Ozeankajak Olo auf die Reise über den Atlantik. Weder Hunger, Schlaflosigkeit, Blasen an den Händen noch die Begegnung mit Piraten und Haien können ihn aufhalten. Er ist der erste Mensch, dem es gleich dreimal nur mit Muskelkraft gelang, den Atlantik in einem Kajak von einem Kontinent zum anderen zu überqueren - mehr als 14 000 Meilen über das Meer! Ein Reisebericht mit ozeanblauen Illustrationen von Bartlomiej Ignaciuk über einen außergewöhnlichen Menschen und seine außergewöhnlichen Reisen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 11.07.2019
Rezensentin Kim Kindermann ist hellauf begeistert - von der Geschichte, des Mannes, der sie erlebte ebenso wie von dem Buch, das sie erzählt. 14.000 Meilen über das Meer und das allein, in einem Kajak. Was für eine wahnwitzige Idee, die der damals 65-jährige polnische Ingenieur Aleksander Doba da umgesetzt hat, findet Kindermann. Selten, meint sie, würden Text und Bild einander so perfekt ergänzen, selten habe sie ein wahres Abenteuer beim Lesen so lebendig, so hautnah miterlebt: Von der Vorbereitung auf die Reise über die Konstruktion eines sieben Meter langen Kajaks bis zur Fahrt über Ozeangebirge und unterseeische Schluchten, die Begegnung mit Haien, Delfinen und giftigen Quallen, die Navigation und natürlich auch Toilettengänge und Schlafmangel. Genau diese Detailliertheit macht das Buch in Kindermanns Augen so authentisch und mitreißend. Mal abgesehen davon, dass es wirklich hervorragend erzählt und "fantastisch anzusehen" ist, so die hingerissene Rezensentin.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner…