Warum verlieben wir uns? Wie verführt man? Was macht uns attraktiv? Macht Liebe blind? Ziehen sich Gegensätze an? Schadet Eifersucht? Warum scheitern manche Beziehungen? Und was ist das Geheimnis glücklicher Paare? Die moderne Wissenschaft findet immer mehr Antworten auf diese Fragen. Auch wenn sich das Mysterium der Liebe nie ganz entschlüsseln lässt, kann man doch Muster erkennen, warum Beziehungen glücken oder scheitern. Bas Kast vereint all diese faszinierenden Erkenntnisse zu einer Logik der Liebe, die wir uns für unser Leben zu Eigen machen können.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 07.10.2004
Bas Kast sucht nach einer Erklärung für die Liebe. Dabei, so die Rezensentin Eugenie Bott, haben Kasts Suche und seine Ausbeute gelegentlich eines gemeinsam: die Verwirrung. Doch unter den vielen Erkenntnissen, die Kast aus allen möglichen Wissenschaftszweigen zusammengetragen hat, vernimmt die Rezensentin einen Tenor: "Unsere Wirklichkeit richtet sich danach, was wir glauben". Ausgehend davon spekuliere Kast über Eigenschaften, die der Liebe den Garaus machen (etwa die Passivität), liefere aber auch "Liebesformeln" ("Zuneigung", "Wir-Gefühl". "positive Illusionen"), die für eine dauerhafte Beziehung sorgen sollen. Zwar ist die Rezensentin mit Kast nicht immer einer Meinung und findet einiges "zu kurz gedacht", insgesamt jedoch ist ihr dieses Buch "angenehm", weil es auch "die Grenzen der Forschung" aufzeige.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 06.10.2004
Warum in aller Welt meinen die Verlage, sie müssten einen jeden Haushalt mit "Leitfäden für ein erfülltes Privatleben" bestücken, , fragt entgeistert die Rezensentin Bettina Engels. Bas Kasts Buch entlockt der Rezensentin jedenfalls nur angeekeltes Kopfschütteln. "Ohne Rücksicht auf ideologische Ungereimtheiten" habe Kast jeden erdenklichen Schrott zu einem "großen Beziehungslügenteppich" verwebt, der aus der Sackgasse der abklingenden Leidenschaft herausführen solle. Nach einer Aufzählung der sogenannten "Beziehungskiller" werde dem Leser dann ein "ungenießbarer" synkretistischer Brei aus der "Gerüchteküche der Leidenschaft" serviert, in der sich Neurowissenschaften, Evolutionsbiologie und empirische Verhaltensforschung fröhlich die Hand geben. "Keine Metapher ist ihm zu klebrig, um nicht als bombiger Beziehungsleim angeboten zu werden", meint die Rezensentin abschließend. Insgesamt allerdings, ergänzt sie, können auch alle Metaphern nicht klebrig genug sein, um Kasts Überlegungen irgendwie "zusammenzukleistern".
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