Experten aus Wissenschaft, Praxis und Beratung diskutieren kontrovers aktuelle Konzepte und Lösungen für Regionalbanken. Voraussetzung für eine kraftvolle und nachhaltige Förderung einer europäischen Region durch ihre Regionalbank sind Antworten auf die heutigen und zukünftigen Herausforderungen in der Finanzdienstleistungsbranche. Zu diesen zählen sinkende Markteintrittsbarrieren, steigender Konkurrenzdruck, Liberalisierung und Internationalisierung als ernst zu nehmende Zeichen eines tief greifenden strukturellen Wandels in der Kreditwirtschaft. Der konjunkturverursachte Wertberichtigungsbedarf im Kredit- und Beteiligungsportfolio, der Rückgang von Zinsüberschüssen sowie die Kosten eines viel zu hohen Verwaltungsapparates vieler Institute verschärfen den Strukturwandel.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.04.2005
Herausgeber Bernhard Schäfer macht sich in seinem Beitrag zum "Handbuch Regionalbanken" für die "Rolle der Regionalbanken" stark, konstatiert Christian Hiller. Sicher ist sich der Rezensent aber nicht, ob die Vorstellung eines "Europa der Regionen" bei der Entwicklung neuer Bankstrukturen greift, weshalb er dem Autor nicht in allen seinen Ausführungen zustimmen mag. Auch der Beitrag von Johannes Schwanitz über den "Einfluss des Internets" auf die Banken überzeugt den Rezensenten nicht recht und er hätte sich eine "tiefer gehende" Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht, wie er mäkelt. Als "Stärke" dieses Handbuchs hebt er dagegen die große Bandbreite der Autoren hervor, die diesen Band vergleichbaren Publikationen überlegen sein lassen. Denn nicht nur Vertreter des Verbundes der Sparkassen haben Beiträge geliefert, sondern vor allem Universitätsprofessoren und Unternehmensberater, so Hiller eingenommen. Nun ist er auf die zweite Auflage des Buches gespannt, für die der Herausgeber "einige Akzentverschiebungen" wie die Untersuchung des Themas "Corporate Governance" bei den Sparkassen versprochen hat.
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