Bankenstützung, Konjunkturpakete, Rettung von Pleite-Unternehmen und Wahlgeschenke: In den letzten Jahren haben wir das Geld mit vollen Händen ausgegeben. Doch jetzt, nach dem Ausgabenrausch, kommt der Schuldenkater: Wir stehen am Abgrund eines gigantischen Schulden-Lochs, dessen wahre Ausmaße uns die Politik verschweigt. Die renommierten Wirtschaftsprofessoren Beck und Prinz stellen unbequeme Fragen: Wie konnte es zu der Schuldenkatastrophe kommen - und wer sind die Verantwortlichen? War wirklich jeder Schulden-Euro notwendig? Wann kann ein Staat pleitegehen, und wie sieht ein solcher Staatsbankrott aus? Das Buch richtet sich an alle, die ohne Finanzkauderwelsch und Fachkenntnisse verstehen wollen, warum uns unsere Schulden über den Kopf wachsen und wie wir aus dem Schuldensumpf wieder herauskommen.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 12.10.2011
Oje, Ulrike Herrmann hat's auch nicht leicht. Da muss die Rezensentin erneut feststellen, wie unbelehrbar der Neoliberalismus ist. Im Buch von Hanno Beck und Aloys Prinz nämlich, EX-FAZ-Mann, der eine, Finanzdozent der andere, die sich als Rettung vor dem Staatsbankrott leider nur eine Lösung vorstellen können: Weg mit den Sozialtransfers. Schließlich lässt sich damit nichts gewinnen. Ja, wirklich. Herrmann kann es gar nicht fassen. Die Eindimensionalität dieser Perspektive, die Verteilungsfragen und Systemprobleme einfach ausblendet und das Mittel der Vermögenssteuer gar nicht kennt, hält sie für außerirdisch.
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