Dissertation. Auf der Basis intensiver Archiv- und Literaturstudien wird der kulturelle Neubeginn vom Kriegsende bis zur Gründung der Bundesrepublik in Heidelberg und Mannheim umfassend und vergleichend dargestellt. Ins Auge gefasst werden die rahmenbildenden Tätigkeitender amerikanischen Information Control Division, die Aktivitäten der Stadtverwaltungen, die Initiativen einzelner Persönlichkeiten und Gruppierungen. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Tageszeitungen und Zeitschriften wie die berühmt gewordene Wandlung, das Verlagswesen und das Theaterleben. Zu sehen ist, dass es in beiden Städten schon nach wenigen Monaten zu einem regen, wenn auch unterschiedlich vielfältigen kulturellen Leben kam, das nicht nur durch eine ideelle Neuorientierung , sondern auch durch strukturelle Neuansätze und personelle Veränderungen geprägt ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2000
Gerd Roellecke ist durch und durch begeistert von dieser Dissertation. Die Autorin habe gründlich recherchiert und ihre Erkenntnisse "übersichtlich gegliedert", lobt der Rezensent. Dabei sei das Buch in einem einnehmend "nüchternen" Ton geschrieben und warte mit "erfrischend eindeutigen" Ergebnissen auf. Der Rezensent legt das Buch nicht nur Heidelbergern und Mannheimern, die ihren Heimatstädten zugetan sind, ans Herz, sondern preist das Buch als exemplarische Studie über die kulturelle Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg, das sich auf dem neuesten Stand der Forschung befinde.
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