Wenn sich zwei Großstadtindianer aufmachen und mit dem Eisernen Pferd gen Wilden Südosten reiten, dann übertrifft die Wirklichkeit alle Erwartungen: Kuhligk und Wagner gehen auf Pirsch im tiefsten Heinrich-Heine-Land, vorbei an Legionen von Gartenzwergen, in den Gaststeppen röhren die Stoffhirsche, Resopaltische allüberall und der ferne Klang eines einsamen Waldhorns - juchhe! Das ist der Harz, wo die frommen Hütten stehen und die freien Lüfte wehen. In sieben Gängen und einem Nachsatz aus humorvoll-beißender Prosa, Lyrik, Essays und Textskizzen ergründen und demontieren Kuhligk und Wagner die hohe Idee von Deutschheit neu und ehren dabei den großen Dichter Heinrich Heine.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…