Was ist Unendlich? Und wieviel ist dann Unendlich plus eins? Philosophen und Mathematiker hat das Nachsinnen über das Wesen des Unendlichen buchstäblich den Verstand geraubt - und dennoch ist es ein Konzept, das immer wieder unser Leben bestimmt. In diesem mit Anekdoten und Geschichten gespickten Buch nimmt uns Brian Clegg mit auf eine Reise durch das Grenzland zwischen dem extrem Großen und dem Ultimativen, von Archimedes, der die Zahl der Sandkörner bestimmte, die das Universum füllen würden, bis zu den neuesten Theorien über die physikalische Realität des Unendlichen. So kommen wir einem der größten Mysterien der Menschheit auf verständliche Weise Stück für Stück näher.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2015
Claus Kiefer lässt sich vom britischen Wissenschaftsjournalisten Brian Clegg unterhaltsam in die Unendlichkeit geleiten. Bizarr, meint er, geht es da zu, und der Verstand kommt an seine Grenzen. Wie nah das Unendliche am Wahnisinn liegen muss, veranschaulicht ihm der Autor anhand von Mathematikerbiografien, von Georg Cantor bis Kurt Gödel. Doch Clegg verweise auch auf die Bedeutung der Mathematik des Unendlichen für den Weltengang. Schade findet Kiefer, dass der Autor sich bei seinen Erkundungen auf die Mathematik beschränkt und die Physik und das Universum außen vor lässt.
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