Aus dem Französischen von Andrea van Dülmen. In den letzen 250 Jahren hat die Entwicklung der Medizin das Leben der Menschen grundlegend verändert. Der Kampf gegen die Krankheit, die Entstehung der modernen Klinik und die Spezialisierung der Ärzteschaft sind Themen dieses Buches, das den sozialen und politischen Hintergrund nie aus den Augen verliert.
Bei Franz Schuh hat die Lektüre des Buchs zweierlei ausgelöst: Zum einen zeigt er sich reichlich erschüttert darüber, was früher im Gesundheitswesen so gang und gäbe war. Zum anderen ist er froh, "dass heute alles anders ist" - auch wenn er sich nicht sicher ist, ob die Ärzte mit ihrer Eroberung des Gesundheitsmonopol auch die Gesundheit selbst gleich miterobert haben. Ansonsten zählt er einige besonders kuriose Beispiele aus der Gesundheitsgeschichte auf. So hätten manche Kranken nur Aufnahme in Hospitälern gefunden, wenn die Kostenfrage für ihre mögliche Beerdigung schon geklärt war. Geistliche Schwestern hätten sich geweigert, Folgen der "Fleischeslust" zu behandeln - worunter nicht nur Geschlechtskrankheiten, sondern auch das Wochenbett fiel. Und bisweilen seien Ärzte sogar verdächtigt worden, die Brunnen vergiftet zu haben, "um die Armen loszuwerden".
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