Mit 39 Farbfotografien. Carlo Drechsel, Surfer, Abenteurer und Fotograf, erlebt den Trip seines Lebens. In einem alten Jeep 60.000 Kilometer an der Küste Afrikas entlang, durch die Wüste und den Dschungel. In einem alten Jeep, der in Europa keine Zulassung mehr bekam … Mit spektakulären Fotos einer einzigartigen Reise
Wellenreiten im Senegal und in Ghana, auf den Peaks der Lagunen von Nigeria - die Küsten Westafrikas sind für Surfer meist nur weiße Flecken auf der Landkarte.
Carlo Drechsel trotzt den Gefahren und Vorurteilen - in einem alten Jeep von Marokko bis Südafrika, einmal durch den ganzen Kontinent.
Doch was mit einer Reise hinein ins Blaue beginnt, wird bald zu einem Trip an die eigenen Grenzen: Chaotische Städte, unmenschliche Hitze, Terror, Armut und Reichtum dicht an dicht. Doch mittendrin wunderbare Menschen, die Carlo klarmachen: Afrika ist mehr als Bürgerkrieg und Fotosafari; und es sind gerade Trips wie diese, die es ermöglichen, am Ende bei sich selbst anzukommen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.11.2018
Carlo Drechsel schildert hier seine Reise mit dem Auto von Europa bis Südafrika. Auf 207 Seiten erzählt er von seinen Abenteuern und ermöglicht dem Leser dabei einen ganz besonderen, persönlichen Einblick in die Länder, die er durchquert, die Menschen, die er trifft, die Gesellschaften, die er kennenlernt, erklärt Rezensentin Lea Weinmann. Wer sich nicht mit dem Autor und seinem sehr direkten, teils recht umgangssprachlichen Erzählton anfreunden kann, wird beim Lesen allerdings wenig Freude haben, vermutet sie. Doch wenn man sich darauf einlasse, kommt man dem Geschehen sehr nahe. Erzählerische Mängel verstärken für die Rezensentin sogar den Eindruck der Direktheit, denn Drechsel versuche gar nicht erst, seine Schwächen zu kaschieren. Ihm geht es um Authentizität, um Ehrlichkeit, um ungefilterte Erfahrungen und Gefühle, so die überzeugte Rezensentin.
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