Paul, Mitte dreißig, ist tot - gestorben an einem Schlaganfall. Doch eine unerklärliche Schädelfraktur wirft Fragen auf. War es ein gewaltsamer Tod oder eine Verkettung tragischer Umstände? Die Ermittlungen beginnen im Freundeskreis des Toten. Alle sind in den Dreißigern und mit dem eigenen Leben, dem oft vergeblichen Streben nach Glück und Zufriedenheit beschäftigt. Pauls Tod erschüttert das Geflecht aus Liebe und Lüge, Betrug und Verrat, das ihre Beziehungen umgibt. Unbequeme Wahrheiten kommen ans Licht - und Paul bleibt nicht der einzige Tote.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.12.2011
Peter Henning rät, sich nicht von dem Umschlag abhalten zu lassen, denn Christa Bernruths Roman ist beileibe nicht so kitschig. Im Gegenteil. Ausgesprochen geglückt findet er den Sprung der Autorin vom Krimi-Genre in die freie Form. Denn auch wenn am Anfang der Geschichte der Tod eines Therapeuten steht, geht es laut Rezensent nicht um die Aufklärung eines Verbrechens, sondern um die Fragen von "Freundschaft, Lüge und Verrat" und das Glück, das eigentlich immer schon verloren ist, bevor die Suche nach ihm richtig beginnen konnte.
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