Uwe Timm

Uwe Timm Lesebuch

Die Stimme beim Schreiben
Cover: Uwe Timm Lesebuch
dtv, München 2005
ISBN 9783423133173
Gebunden, 478 Seiten, 10,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Martin Hielscher zum 65. Geburtstag von Uwe Timm. Er ist ein zurückhaltender Mensch, ein Beobachter. 1971 promovierte er über 'Das Problem der Absurdität bei Albert Camus' und im gleichen Jahr veröffentlichte er seine 'Widersprüche' - Gedichte und einen Essay. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon eine Kürschnerlehre, einen langen Parisaufenthalt, ein Philosophiestudium und die Studentenbewegung hinter sich. Seither hat er neun große Romane, einen Erzählungsband und Kinderbücher geschrieben, und am 30. März nächsten Jahres wird er fünfundsechzig.
Da wird es Zeit, eine Zusammenschau zu versuchen, die kleinen und größeren, die öffentlichen und privaten Texte zu sammeln, die im chronologischen Ablauf ein Bild des ganzen Menschen vermitteln, der sich hinter seinen Werken - man möchte fast sagen: verbirgt. Martin Hielscher, sein langjähriger Lektor, hat mit Uwe Timm die Kisten geöffnet, in denen das Archiv des Autors verstaut werden musste, als kürzlich das Haus renoviert wurde, in dem Uwe Timm lebt. Die Zusammenstellung von teils unveröffentlichten Erzählungen, Essays, Gedichten, Reiseberichten und Reden aus den Jahren 1959 bis 2003 bietet die Möglichkeit, den literarischen und politischen Weg dieses Schriftstellers in komprimierter Form nachzuvollziehen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.2005

Sandra Kerschbaumer hat zwei Bücher zu Leben und Werk von Uwe Timm gelesen, die aus Anlass seines 65. Geburtstages erschienen sind. Das "Uwe Timm Lesebuch" versammelt Texte und Textausschnitte des Autors, die zwischen 1959 und 2003 entstanden sind, und bietet so einen "Querschnitt" durch das bisherige Schaffen Timms, erklärt die Rezensentin. Sie hebt als positiv hervor, dass nicht nur aus bekannten Büchern des Autors Texte ausgewählt wurden, sondern auch schwerer zugängliche Texte geboten werden wie Reiseberichte oder Reden. Der Sammelband führt nach Ansicht Kerschbaumers anschaulich vor, dass es Timm in seinem Erzählen auf die "genaue Beobachtung der Alltagswelt" auch mit ihren technischen und politischen Details ankommt.
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