Mit Peter Unfried. Christiane Paul ist richtig wütend weil die Regierungen dieser Welt anscheinend nicht willens sind, die großen ökologischen Fragen konsequent anzugehen. "Hallo, aufwachen!", würde sie den Politikern gerne zurufen. Aber sie findet auch, jeder Einzelne Verantwortung übernehmen muss. Engagiert und zugleich selbstironisch erzählt sie von ihrem Versuch, das Leben ihrer Familie so umwelt- und klimaverträglich wie möglich zu gestalten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.2011
All denjenigen, die die Angst vor Rettet-die-Erde-Schriften packt, empfiehlt Christian Geyer das Buch der Schauspielerin Christiane Paul. Entwarnung kommt auch: Nicht das übliche Promi-Buch, versichert er, hat Paul verfasst, sondern eine Art Kursbuch für ökologisches Umdenken, das nicht Verzicht predigt, sondern das Nachdenken über Verzicht als echte Chance auf die Freiheit. Dazu sucht die Autorin das Gespräch mit Leuten wie Jonathan Safran-Foer, Ernährungsmedizinern, Sozialpsychologen und Journalisten. Heraus kommt laut Geyer ein Buch, das Ökologie nicht als Gesinnung verkauft, eher als Argumentation, die auch die Aporien des Themas nicht ausklammert.
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