Die Auseinandersetzung um den Arbiter, den politischen Schiedsrichter, besaß in der Frühen Neuzeit große Bedeutung. Es entsprach einer verbreiteten Erwartung, dass die Anerkennung eines geeigneten Herrschers als Arbiter der beste Weg sei, die kriegerischen Konflikte in der christlichen Staatenwelt zugunsten einer dauerhaften Friedensordnung zu beenden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2002
Markus Völkel ist von dieser Studie über die Frage, was ein politischer Schiedsrichter in der frühen Neuzeit darstellte, nicht recht überzeugt. Zunächst bemängelt der Rezensent, dass im Gegensatz zur Ankündigung im Untertitel, der einen Blick auf Europa verspricht, in der Untersuchung Spanien und Italien ausgespart wurden. Außerdem findet er es schade, dass der Autor eigentlich lediglich "Diskursgeschichte" bietet, jedoch keine gedanklichen Konsequenzen aus seinen Überlegungen zieht. Trotzdem ist Völkel dem Autor "dankbar", dass er das Thema aufgegriffen hat, weil mit den Ausführungen zur politischen "Schiedsrichterrolle" eine sehr aktuelle Frage angesprochen wird, wie er meint.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…