Mit 232 zum Teil farbigen Abbildungen. Kriegsleute zählen zu den beliebtesten Bildthemen in der profanen Kunst des 16. Jahrhunderts. Sie lassen sich im Werk fast aller bedeutenden Künstler und in nahezu allen Bildmedien ihrer Zeit nachweisen. Auf der Basis von etwa 4000 systematisch ausgewerteten Bilddokumenten entwickelt der Autor eine umfassende, in dieser Form bisher noch nicht geleistete kulturgeschichtliche Darstellung der militärischen Gesellschaft und ihres Alltags im Zeitalter der Landsknechte: eine Fundgrube für mentalitäts-, militär- und kunstgeschichtlich Interessierte. Die Arbeit erhielt den renommierten "Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte und Wehrwissenschaften 2000".
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.08.2002
Rund 4000 Bildzeugnisse hat Matthias Rogg für seine Studie studiert, um die vielfältigsten Manifestationen und Metamorphosen des Bildes vom süddeutschen Landsknecht und vom Schweizer Reisläufer so detailliert wie ausführlich dokumentieren, analysieren, und interpretieren zu können, berichtet der mit "rh" zeichnende Rezensent. Die von Rogg aufgeschlüsselten Bildzeugnisse dokumentieren nach Ansicht des Rezensenten die Faszination, die das Thema "Kriegsleute" sowohl auf die Künstler als auch die Öffentlichkeit in der frühen Neuzeit ausübte. Die "Kriegsleute" wurden so zu einem Topos des Jahrhunderts, erklärt der Rezensent, "in den Bildern vom Soldaten präsentieren sich die Signaturen einer ganzen Epoche". Insgesamt zeigt sich der Rezensent von Roggs mit "enormem wissenschaftlicher Aufwand" erarbeiteten Studie, die sich als Beitrag zur historischen Bildkunde und - in einem weiten Sinn - zur Militärgeschichte der frühen Neuzeit verstehe, recht beeindruckt.
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