Das Bauen mit Stein hat im Kontext der Auseinandersetzung um Transparenz und Massivität in der Architektur in den letzten Jahren eine besondere Bedeutung gewonnen. Christoph Mäckler behandelt in seinem umfangreich bebilderten Text die konstruktiven Gestaltungsmöglichkeiten dieses Werkstoffes. Ein umfangreicher Anhang mit der bildlichen Darstellung von 116 Natursteinsorten und einer systematischen Auflistung ihrer wesentlichen materiellen Eigenschaften sowie eine Auswahlbibliographie zum Thema Stein rundet das Werk zu einem wertvollen Instrument für den praktizierenden Architekten ab.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.07.2004
Der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler hat ein Buch über den "Werkstoff Stein" herausgegeben, und dieses Buch kommt zur rechten Zeit, denn Stein sei wieder groß in Mode, stellt Jürgen Tietz fest. Als Beispiel führt er die "Renaissance des steinernen Berlin" an, bei der "die Verwendung von Naturstein geradezu den architektonischen und städtebaulichen Diskurs" diktiere. Ansonsten führt der Rezensent ungerührt die Essays, ihre Themen und ihre Autoren an. Als Achillesferse der Aufsatzsammlung nennt Tietz lediglich, dass sie sich zwar darum bemüht, "als breit gefächertes Handbuch für den Umgang mit dem Werkstoff Stein zu dienen", leider jedoch "die ikonographische Dimension des Natursteins" ausblende. Gerade in den letzten Jahren habe dieser Aspekt an Bedeutung gewonnen. Diesen Mangel könne auch der "einleitende, theoretische Teil" nicht aufwiegen, trotz eines Blicks "auf Gottfried Semper und das stoffliche Gewand der Architektur" und eines "Plädoyers für eine 'Ästhetik der Einfachheit'".
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