Aus dem Amerikanischen übersetzt von Heddi Feilhauer. Hollywood/Havanna 1939: Wilde Zeiten liegen hinter Zelda und F. Scott Fitzgerald, der Glanz des Weltbestsellers Der große Gatsby scheint längst verblasst, als das einstige Glamourpaar der Roaring Twenties zu einer Reise nach Kuba aufbricht - ein letzter Versuch, die turbulenten Jahre hinter sich zu lassen und neu anzufangen.
Rezensentin Tanya Lieske schätzt an R. Clifton Spargos Roman über die letzte gemeinsame Reise von Zelda und Scott Fitzgerald das Intime, alles Skandalöse, Spekulative weitgehend Aussparende. Sogar auf den naheliegenden Auftritt Hemingways im Hotel in Havanna verzichtet der Autor! Überzeugend wirken die kleinen Andeutungen großer Dramen um Eifersucht und Sucht auf Lieske, die Lakonie und Nähe zu den Figuren und die "unaufgeregte" Einbindung historischer Zeitläufe. Dass Spargo Intrigen und Nebenfiguren "dazuerfindet", wäre laut Lieske gar nicht nötig gewesen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…