Mit über 450 Farbfotos. Deutsch, Englisch, Französisch. Dokumentation von 15 Jahren Sasha Waltz in Berlin, erste ausführliche Publikation über eine der weltweit bekanntesten Choreografinnen des zeitgenössischen Tanzes, dreisprachig, mit über 150 großformatigen Farbfotografien. Die Berliner Choreografin Sasha Waltz zählt zu den bedeutendsten Vertretern des zeitgenössischen Tanzes weltweit: Ihre Stücke "Allee der Kosmonauten", oder "Dido Aeneas" haben Tanzgeschichte geschrieben. Dieser Band dokumentiert zum ersten Mal ihr gesamtes Werk: Eine Fülle von hochwertigen Fotografien zeigt ihre Produktionen aus 15 Jahren und gibt Einblick in den Arbeitsprozess hinter der Bühne.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.05.2007
Wiebke Hüster stellt einen Band über die Choreografin Sasha Waltz vor, der neben vielen Fotos drei Texte von Carolin Ehmke, Judith Butler und Dorita Hannah enthält. Die in chronologischer Abfolge dargebotenen Aufnahmen zeigen, wie sich Waltz als Tänzerin mehr und mehr aus den eigenen Choreografie-Arbeiten herauszieht und sich immer stärker Opern- und Theaterbühnen zuwendet, erklärt die Rezensentin,. Sehr gut haben ihr dabei die Aufnahmen gefallen, doch wird sie über ihnen ein bisschen wehmütig, denn sie macht keinen Hehl daraus, dass ihr die frühen Arbeiten in ihrem Spannungsreichtum besser gefallen haben als Waltz' aktuelle Unternehmungen. Zu den drei Texten äußert sich die Rezensentin nur kurz, wenn sie die schwankende "Qualität" der Beiträge bemerkt. Zu Butlers Text schließlich meint Hüster nur lakonisch, den müsse "man nicht verstehen".
Überaus zufrieden ist Rezensentin Katrin Bettina Müller mit diesem ersten großen Fotoband über die Arbeit der Berliner Company Sasha Waltz & Guests, der Produktionen aus den letzten fünfzehn Jahren dokumentiert und Revue passieren lässt. Aus Sicht der Rezensentin ist es gelungen, das Spezifische der Arbeit dieser Company, die den Körper und seine Beziehung zum Raum stets als soziales Konstrukt begreife, samt seiner guckkastensprengenden Choreografien im Bild nicht nur festzuhalten, sondern sogar mit den Mitteln der Fotografie fortzusetzen. Als beitragende Fotografen nennt die Rezensentin Andre Rival oder Bernd Uhlig, der ihrer Ansicht nach aus der Tanzfotografie ein eigenes Genre entwickelt hat. Zwar verzichte das Buch auf die Herstellung von Bezügen zwischen Themen und Motiven der Waltz-Arbeiten. Es gebe lediglich drei "schmale Essays" von Judith Butler, Carolin Emcke und Dorita Hannah, die auf "philosophische, identitäts- und genderpolitische Kontexte" der Arbeiten eingehen würden. Doch würden diese Bezüge durch gestalterische Mittel auf sinnlicher Ebene hergestellt, für Müller ein weiteres Qualitätsmerkmal dieses ungewöhnlichen Buches.
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