Aus dem Italienischen von Sabine Heymann. Corrado Augias entfaltet vor unseren Augen das große kulturgeschichtliche Panorama einer Stadt, in der nicht nur die Kunst und die Macht zu höchster Blüte gelangten, sondern auch gelebt, geliebt und gehasst wurde. Die Geheimnisse Roms sind eine Biografie der Ewigen Stadt, bei der die Geschichten hinter der Geschichte im Vordergrund stehen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.2009
Die Faszination für die Ewige Stadt merkt Clemens Klünemann dem flanierenden Autor in jeder Zeile an. Und der Funke springt über, zweifellos. Mit Hilfe eines ausführlichen Anmerkungsapparats und mit viel Sinn für Geschichte aus Geschichten und das klärende Licht der Zeitenossenschaft gelingt es Corrado Augias, dem Rezensenten ein Panorama Roms fern von musealen Häppchenimpressionen zu vermitteln, das ihm fast 28 Jahrhunderte Stadtgeschichte lebendig vergegenwärtigt. Nicht weniger als das ganze Rom also nebst einer Klünemann bemerkenswert erscheinenden Erzählung über das Ende Cäsars und der Republik als Psychogramm des demokratischen Diktators wird dem Rezensenten geboten. Dass Augias seinen Stall sauber hält von Plauderei und historisierenden Relativierungen, rechnet er ihm hoch an.
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