Fotografien von Aurelio Amendola. Aus dem Italienischen von ven Petra Kaiser und Martina Kemper. Die überragenden Fotografien von Aurelio Amendola setzen einige der bekanntesten Skulpturen der Welt in ein neues Licht und laden zu ihrer Neuentdeckung ein. In Ergänzung dazu führt Cristina Acidini Luchinat Neugierige an die Bildhauerkunst Michelangelos heran, sie bietet aber auch neue Interpretationen für einige seiner Werke.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.01.2011
An der ästhetischen Blütenweißheit dieses Bandes reibt sich der Rezensent. Die Fotografien der Skulpturen Michelangelos scheinen ihm so, im expressionistischen Stil mit starken Licht und Schattenkontrasten mal besonders geeignet, wichtige Partien hervorzuheben, dann wieder angetan zu verschleiern. Nicht dass ihm alte Technik lieber wäre, aber die hier evozierte Dramatik geht eben doch mit einer Reinheit einher, die Frank Zöllner unglaubhaft erscheint, nicht ganz echt eben. Der Text des Bandes von Cristina Acidini Luchinat zeichnet laut Zöllner recht genau die Entwicklung Michelangelos als Bildhauer nach, analysiert die einzelnen Werke, die Finessen und Konzepte und bezieht dabei neueste technische Untersuchungen mit ein. Dass die Autorin nicht die ganze Forschung berücksichtigt, dafür immerhin einen nennenswerten Ausschnitt, erscheint Zöllner unter Berücksichtigung vergleichbarer Arbeiten schon als Glücksfall.
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