Seit den späten 70er Jahren war Daniel Dubbe auf Reisen. Oft im Auftrag von Rundfunksendern, manchmal im eigenen Interesse. Fremde Länder interessieren ihn. Den Leser nimmt er mit bei seinen Begegnungen mit coolen, sonderbaren oder seltsamen Menschen. Europa mit Frankreich und Griechenland. New York, Kamerun und Eritrea. Israel, die Philippinen, Thailand.
"Die Prosa von Daniel Dubbe macht vollkommen glücklich" jauchzt Rezensent Martin Willems, nachdem er das Buch "Zwischenlandung" gelesen hat. Der Kritiker begibt sich hier mit dem Autor auf Reisen, etwa jene bescheidenen, aber doch aufregenden der Kindheit, vor allem aber auf den Road Trip des Autors, der Ende der siebziger Jahre durch Amerika reiste. Und so erlebt Willems, wie Dubbe nach einem Abend mit dem Maler Dizi in New York einen kompletten Blackout erlebt, am Highway entlang spaziert oder sich immer wieder in Bücher oder Gedanken flüchtet. Begeistert liest der Rezensent auch die für den Rundfunk entstandenen Features wie jenes über Dubbes Reise nach Israel, wo er intensiv Passanten studiert. Nicht zuletzt aufgrund Dubbes Talent, den Leser ganz nahe in die Handlung miteinzubeziehen, kann der Kritiker diese "Anleitung zum Rumtreiben" nur dringend empfehlen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…