Die Möwe will nur da sein, wo es blauer ist. Und damit beginnt zwischen Himmel und Meer ein prachtvolles Schauspiel der Farben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2011
Genüsslich schwelgt Rezensentin Susanne Klingenstein in den farbsatten Illustrationen und der Eleganz der Prosagedichte dieses Kinderbuchs, in dem eine Möwe Himmel und Meer im Streit über das blauste Blau gegeneinander antreten lässt. Wer mag, kann hier eine wunderschön illustrierte Naturgeschichte des Wasserkreislaufs wie eine Demonstration der Farbenlehre entdecken, genauso aber geht es um die emotionale Wirkung der Farben, erklärt die begeisterte Rezensentin. Auch eine ethische Dimension lässt sich in ihren Augen in dem listig entfachten Wettkampf der Möwe entdecken, so Klingenberg, die das Buch aber zu allererst als "Augenschmaus" bewundert.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…