Von Helmut R. Hammerich, Dieter H. Kollmer, Martin Rink und Rudolf J. Schlaffer. Die Reihe "Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland" schließt an das vierbändige Werk "Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik" an. Ziel ist es, die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland und den Aufbau ihrer Streitkräfte seit dem Bündnisbeitritt 1955 darzustellen. Auf der Basis einer intensiven Quellenauswertung in nationalen und internationalen Archiven kann damit die ganze Bandbreite westdeutscher Bündnis- und Streitkräftegeschichte analysiert werden. Der Zusammenhang von NATO-Vorgaben und nationaler Verteidigungsplanung wird dazu ebenso eingehend erschlossen wie die Integration der aufwachsenden Streitkräfte in Staat und Gesellschaft und das Innenleben der Bundeswehr.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.05.2006
Insgesamt aufschlussreich findet Rezensent Rainer Blasius diesen umfangreichen Band über den Aufbau des deutschen Heeres in den Jahren 1950 bis 1970. Er hebt hervor, dass der Band nicht nur die Gesamtentwicklung des Heeres in diesen Jahren umreißt, sondern auch zahlreiche "interessante Details" bietet. Gelungen findet Blasius auch die Ausführungen über Rüstungsausstattung und Personallage, die er als Kernprobleme des Heeresaufbaus betrachtet. Dabei verdeutlichen die Beiträge für ihn auch die Kontinuitäten von der Wehrmacht zur Bundeswehr. Kritisch äußert er sich über das Fehlen des Sachregisters und die knappen Kurzbiographien von Generälen des Heeres im Anhang des Bandes, was seines Erachtens eine "gewisse Bequemlichkeit" widerspiegelt.
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