Auf der Suche nach der Seele Afrikas haben die Autoren den gesamten Kontinent bereist, die Wüsten, Städte und Dörfer, den Dschungel und die Nationalparks, Berge, Inseln und Seen, immer mit dem Ziel vor Augen, die Wohn- und Lebensumstände zu beschreiben und illustrieren, Umstände, die sich eigentlich jeder Beschreibung entziehen. Das Ergebnis dieser Suche hinterlässt den Leser und Betrachter dieses Buches sprachlos ob der Vielfalt von Eindrücken. Wir erleben großartige moderne Häuser eingebettet in Lehmhütten-Siedlungen, trendige Künstlerstudios, elegante Lodges, minimalistische Häuser, kunstvoll gestaltete traditionelle Behausungen, Townships mit all ihrer Tristesse und noch viel mehr. Diese so verschiedenen Lebensräume haben einen gemeinsamen Nenner - die spürbar liebevolle Bauweise und Austattung mit Sensibilität, Sinnlichkeit, Kreativität und handwerklichem Können.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Deidi von Schaewen ist eine der besten Interieur-Fotografen der Welt. Sie hat für Hochglanzzeitschriften überall in den schönsten Häusern fotografiert. Es sind prächtige Bildbände herausgekommen. Die zwei dicksten Brummer hat Taschen letztes Jahr vorgelegt. Es sind Bilder aus afrikanischen Häusern. Häuser, die die Armen sich aus Wellblech und Baumstämmen oder Brettern und Beton fabrizieren, und feine Villen, mehr oder weniger geschmackvoll eingerichtete Inseln mitten im afrikanischen Elend. Also schöne Badewannen direkt am Fenster mit Blick auf die afrikanische Steppe. Oder Luxuscamps, von denen aus man, an seinem Whiskey nippend, zuschauen kann, wie das Großwild im Fluss säuft und badet. Die meisten Etablissements leben von der Verbindung von Natur und Luxus... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.08.2004
Von einem "rauschenden Bilderbogen menschlicher Fantasie" schwärmt Rezensentin Brigitte Scherer beim Blättern in diesem Afrika-Fotobuch dessen prächtige Farben und Formen sie besonders beeindruckt haben. Ein Tudorhaus inmitten von Kaffeplantagen, das Art-Deco-Haus inmitten einer grunzenden Flusspferdkolonie - stets seien es die Folgen jener Unbekümmertheit, mit der die Fotografin Deidi von Schaewen gerade das Nichtkompatible zusammenbringe, das auf ihren Bildern Neues schaffe. Den Kontrapunkt setzen für die Rezensentin Beispiele minimalistischer Architektur: von der Blechhütte bis zum kühlen Design moderner Architektur.
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