In deutscher, englischer und französischer Sprache und mit zahlreichen Abbildungen. Mit ausführlichen Texten, spektakulären Aufnahmen und Zeichnungen zeichnet dieser XL-Band die Laufbahn Hadids nach und berücksichtigt dabei nicht nur die Bauten der Architektin, sondern auch Möbelentwürfe und innenarchitektonische Projekte. 2004 wurde Zaha Hadid als erste Frau mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet. In den vergangenen zehn Jahren konnte sie eine Fülle an Bauten realisieren, darunter das Rosenthal Center for Contemporary Art in Cincinnati, das Phaeno Wissenschaftszentrum in Wolfsburg oder das BMW-Zentralgebäude in Leipzig.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2010
Der Architekturweltstar Zaha Hadid wird sechzig, zum Geburtstag wird dieser Bildband mit dem Verzeichnis ihrer bisherigen Werke gereicht. Von den Anfängen, in denen sie Dinge entwarf, die damals vollkommen unbaubar scheinten, bis zum Durchbruch im Jahr 1988 mit einer Ausstellung, die "dekonstruktivistische" Architekten Gehry bis Himmelb(l)au und eben Hadid zur Gruppe sortierte, die gemeinsame neue Sache macht (was so gar nicht stimmte). Viel hat sich verändert seitdem: Hadid hat den Pritzker-Preis erhalten, gehört zu den weltweit gefragtesten, eifrig auch in China bauenden VertreterInnen ihrer Zunft (aber: sehr klein zu schreibendes großes I). Über den Band selbst schreibt die Rezensentin Laura Weissmüller eher wenig, findet nur, dass die rechtwinklige Form des Buchs zu Hadid wirklich nicht passt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.02.2010
Thomas Böckenförde schwärmt von diesem nach der Devise HQ-Poster statt Postkarte ausgestatteten Architekturband zum 30-jährigen Berufsjubiläum der Star-Architektin Zaha Hadid. Genau genommen schwärmt er von Hadids Baukunst, die hier, wie er erklärt, in ihrer gesamten Breite, als Zeichnung, Grundriss, Skizze, Baustellenfoto und Computerbild monumental abgebildet, erläutert und vom Herausgeber Philip Jodidio essayistisch profund begleitet wird. Besonders beeindruckt hat Böckenförde an dieser Werkschau der darin sich zeigende konsequente Bruch bei Hadid mit traditionellen Prinzipien der Raumorganisation, "als ob es keine Schwerkraft gäbe". Aber auch der in Tag- und Nachtaufnahmen dokumentierte Dialog der Bauten mit der sie umgebenden Natur.
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