Aus dem Englischen von Elsa Laudan. Los Angeles 1938. Marlowe misstraut dem millionenschweren alten Patriarchen, dessen verschwundene Erbin er suchen soll. Kann sein, dass das seine Prioritäten ein bisschen verzerrt. Aber irgendwie muss auch die Miete reinkommen.Illusionen abgeneigt, Leere in der Tasche, Neugier im Herzen: Philip Marlowe, Inbegriff und Ursprung des hartgesottenen Detektivs, auferstanden dank der genialen Noir-Autorin Denise Mina, sucht im L. A. der Hütten und Paläste nach einer Wahrheit, mit der er leben kann.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 29.04.2026
Rezensentin Sylvia Staude findet Denise Minas Chandler-Adaption durchaus gelungen. Dass eine feministische Krimiautorin wie Mina einen toxischen Ermittler als Hauptfigur einsetzt, findet sie an sich schon bemerkenswert. Wie Mina mit dem Vorbild umgeht noch mehr. Nicht nur ahmt sie gekonnt den lakonischen Chandler-Stil nach, sie bevölkert den Text auch mit eloquenten und selbstbewussten Frauen, staunt Staude. Dass weiterhin viel Alkohol im Spiel ist, kann Staude da verkraften.
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