Herausgegeben von Michel Müller, Ursula Fuentes und Harald Kohl. Der vom Menschen verursachte Klimawandel treibt das Fieber in die Höhe. Unsere Erde leidet an einem globalen Virus der Maßlosigkeit, der zum Tode führen kann. Tatsächlich haben wir ein gefährliches Experiment mit der Zerbrechlichkeit der Erde begonnen, bei der auf eine Warmzeit eine zweite Warmzeit draufgesattelt wird. Seit dem aktuellen Report des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC), der von der Weltmeteorologie-Organisation (WMO) und vom Umweltbüro der Vereinten Nationen (UNEP) eingesetzt wurde, kann nicht mehr bestritten werden, dass der Klimawandel Realität ist. Dieses Buch dokumentiert und erläutert die drei Berichte des IPCC von 2007 über die wissenschaftlichen Grundlagen, die sektoralen und regionalen Folgen und die politischen und ökonomischen Konsequenzen. Außerdem werden Stellungnahmen deutscher Klimaforscher veröffentlicht, die an diesen Arbeiten beteiligt waren.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 04.10.2007
Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit bescheinigt Rezensent Hans-Jochen Luhmann dieser Essaysammlung zum UN-Klimareport, obwohl sie seinem "politischen Orientierungsbedürfnis" nicht hundertprozentig gerecht geworden ist - also zu wenig zu den kommenden Klimaverhandlungen zu bieten hatte. Trotzdem lobt der Rezensent die Weisheit der Entscheidung, Autoren zu wählen, die nicht aus dem Regierungsapparat stammen, und findet auch die Idee des Verlages originell, zwei Schlüsselfiguren im Bundesumweltministerium als Herausgeber zu gewinnen. Auf der Habenseite des Buchs sieht der Rezensent außerdem "präzise interne Kenntnisse" über Gründe von Beschlüssen und Nichtbeschlüssen, und dass hier auch für die Gefahren klare Worte gefunden würden. Deutlich auf der Soll-Seite sieht der Rezensent die Bundesforschungsministerin, deren Beitrag ihm zu wenig inspiriert und insgesamt zu unpolitisch ist.
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