Die Schweiz - ein städtebauliches Porträt

Cover: Die Schweiz - ein städtebauliches Porträt
Birkhäuser Verlag, Bael 2005
ISBN 9783764372828
Kartoniert, 1020 Seiten, 44,80 EUR

Klappentext

Von Roger Diener, Jacques Herzog, Pierre de Meuron und anderen. Mit etwa 800 Farb- und 200 SW-Abbildungen sowie 50 Zeichnungen. In einer mehrjährigen Forschungsarbeit in allen seinen vielschichtigen Aspekten untersucht. Geografische, historische, sprachliche, kulturelle, soziale, ökonomische, verkehrspolitische, urbanistische und architektonische Strukturen sind in ihrer vielfältigen Kombinatorik erfasst worden. "Das Wissen über dieses Land blockiert sogar weitere Erkenntnisse Die eigentliche Herausforderung unserer Arbeit hat deshalb darin bestanden, die Fakten, auch Alltagserfahrungen, selbst Plattitüden so gegeneinander zu montieren, dass sie zu glühen beginnen ? Schließlich wollen die Schweizer weder Natur noch Stadt, sondern ein bisschen beides und keines so richtig ? Eine These: Die Schweiz, das Land der Hyperdifferenz, kann Differenz schlechter leben und gestalten als jedes andere Land!" (Jacques Herzog und Marcel Meili)

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.11.2005

Einen "enzyklopädischen Anspruch" attestiert Rezensent Andre Bideau den drei Bänden "Die Schweiz - ein städtebauliches Porträt", in denen die Architekten und Baseler ETH-Professoren Roger Diener, Jacques Herzog, Marcel Meili und Pierre de Meuron eine Bilanz ihrer Arbeit, der Erforschung der "spezifischen urbanen Verhaltensmuster" der Schweiz, ziehen. Wie Bideau in seiner ausufernden Besprechung berichtet, bieten sie nicht nur Dokumentation der Genese, des Gebrauch und der Wahrnehmung des schweizerischen Territoriums von der Antike bis heute, sondern entwerfen darüber hinaus auch die Vorstellung einer zukünftigen Siedlungstopographie für die Schweiz als Ganzes. Das Hauptziel der Autoren sieht Bideau dabei darin, eine neuerlichen Diskussion der Schweizer Urbanitätsdebatte anzustoßen und die Öffentlichkeit zu tragen. Bideau ordnet das Unternehmen "Städtebauliches Porträt" in den Kontext der Schweizer Urbanitätsdiskussion der vergangenen Jahre ein und stellt zahlreiche Gemeinsamkeiten fest. Das eigentlich "Neue" an diesem "Städtebaulichen Porträt" erblickt er insbesondere in der "Besessenheit", mit der hier eine Realität gelesen werde.

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