Mit farbigen und Schwarz-Weiß-Abbildung sowie Zeichnungen und Plänen. Die starken Veränderungen des gesellschaftlichen und kulturellen Bewusstseins der letzten Jahrzehnte in der Gestalt der Stadt müssen aktiv reflektiert werden: Erforderlich ist ein neues Verhältnis zwischen Stadt und Land und die Suche nach neuen Methoden und Verfahren beim Städtebau. "Learning from China" zeigt einen neuen, verantwortungsvollen Umgang mit der ständigen Transformation der Stadt: die Bedeutung des Taoismus für den heutigen Städtebau. Zahlreichen Beispiele aus der Praxis des Autors in der Schweiz, Europa, Afrika und China veranschaulichen seinen Ansatz und werden durch Pläne, Skizzen und farbige Abbildungen illustriert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.02.2005
Besonders mit seinen "Beispielen aus der eigenen Erfahrung" hat Carl Fingerhut den Rezensenten "C. EL" für sich eingenommen. Der Schweizer Architekt und Stadtplaner erklärt in seinem neuen Buch, warum das chinesische Prinzip des Tao, der "bewusste Weg", zur Maxime modernen Städtebaus werden kann. Tao schließe "Bilder und Zeichen" ebenso ein wie das "Eingebundensein" des Menschen in größere Zusammenhänge und könne somit als "Orientierung" für Städteplaner dienen. Wenngleich Fingerhuths Thesen auf den Kritiker mitunter etwas "weltanschaulich" wirken, findet das Buch letztlich seine Zustimmung. Besonders die taogeleitete "Umstrukturierung des Bahnhofsareals" in Basel, die Fingerhuth betreute, findet der Rezensent "überzeugend".
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