Herausgegeben von Edda Ahrberg, Hans H. Hertle, Tobais Hollitzer, und der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Zufällig Erschossene, willkürlich von sowjetischen Militärtribunalen Hingerichtete, nach DDR-Recht zum Tode durch die "Fallschwertmaschine" Verurteilte, Erschlagene: Die Toten des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 mit ihrem bis heute oft unbekannten Schicksal werden in diesem Band vorgestellt. Den Allermeisten wurde ein normales Begräbnis im Familienkreis verweigert (mit Ausnahme der getöteten Polizisten und der in Westberlin Beigesetzten). Sie wurden totgeschwiegen und so noch einmal getötet. Vor dem Hintergrund der Propagandathese vom "faschistischen Putsch" wagte bis 1989 nahezu keiner der Hinterbliebenen in der DDR, über diesen Teil der eigenen Familiengeschichte zu sprechen.
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