Die Neubearbeitung 2008 des Diercke Weltatlas zum 125-jährigen Jubiläum der Erstauflage verknüpft in der Unterrichtspraxis bewährte Traditionen mit aktuell notwendigen Innovationen und bietet: Karten- und Länderspiegel in den Vorsätzen, Rekorde der Erde, integrierte Karteneinführung, regional und thematisch gegliedertes Inhaltsverzeichnis, Generallegende, Sachwortverzeichnis, Register mit circa 22000 Namen und Ausspracheregeln, Griffleiste zur Schnellorientierung, inklusive Online Schlüssel zur digitalen Diercke-Welt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 17.09.2008
Den Rezensenten Thomas Krüger bringt die Neuauflage des Direcke-Atlas, Standardausrüstung eines jeden Schülers, ins Schwärmen. Er erinnert sich daran, wie er als Schüler anhand des Dierckes, besonders anhand der Themenkarten, vom "Lehrerwillen" unabhängiges Lernen üben konnte: "Der Atlas gab Impulse. Und die konnten nachhaltig sein." Und stellt mit Überraschung fest: "Dieses konservativste aller Schulmedien war seiner Zeit oft voraus." Das gilt nach Meinung des Rezensenten auch für die Neuauflage, die trotz Google Earth, unverzichtbar ist. Im Jahre des 125. Jubiläums kann der nach der Überarbeitung hochaktuelle Atlas "seine ganzen Stärken ausspielen".
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.08.2008
Rezensent Tobias Lehmkuhl nimmt sich mit Blick fürs Detail den neuen Diercke Weltatlas vor - und findet Gefallen an der Neuauflage, die seiner Meinung nach "bunter", übersichtlicher und auch sinnvoller strukturiert ist. Er entdeckt zudem, dass auf Papier gedruckte Landkarten im Zeitalter des Internets ihre ganz eigenen Vorteile haben - und das im konkreten Fall Diercke "angenehmste Druckbild" ist nur ein Aspekt dieser Vorteile. Der Atlas wurde nach Einschätzung des Rezensenten nicht nur "in praktischer Hinsicht verbessert". Lehmkuhl entdeckt auch veränderte Prioritäten, zum Beispiel einen anderen Blick auf Schwellenländer wie Indien und China ebenso wie eine neue Einbettung Deutschlands in einen frisch geordnetes Europa.
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