Für Ewa sind es zuerst nur Kinderstreiche: Sie überpinselt nachts die Hetzplakate der Nazis und antwortet auf jedes "Heil Hitler" leise mit "Scheiß Hitler". Doch als die Nazis Ewa aus Danzig ausweisen und sie ins Visier von SS und Gestapo gerät, taucht sie in Warschau unter und schließt sich der "Heimatarmee" an. Ewa ist dabei, als die Widerstandskämpfer die Innenstadt Warschaus Stück und Stück zurückerobern wollen und dafür einen hohen Preis bezahlen ...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 27.11.2003
Die Danziger Polin Ewa Hofmeister ist von einer Bremer Schulklasse eingeladen worden, um vom Besatzungsalltag in den vierziger Jahren zu erzählen. Das kann sie sehr fesselnd, versichert Rezensent Friedemann Bedürftig: "Ob Lagerhaft, Untertauchen, Aufstand oder Tod - so fern erscheint nun diese Zeit den jungen Zuhörern gar nicht mehr." Autor Dieter Schenk war früher Polizist, weiß Bedürftig, der das als äußerst positiv empfindet: "Fakten" sind dem Autor wichtig, er "geht den Spuren genau nach" und verzichtet auf "Knalleffekte".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…