Kathrin und Leon sind sich sicher: Das zweieinhalbtausend Jahre alte Keltengrab hinter dem Beckmann-Hof hütet ein gefährliches Geheimnis. Seitdem Grabräuber und Archäologen die Ruhe der Toten stören, geschehen dort unheimliche Dinge. Um die leichtfertigen Erwachsenen zu retten, müssen die beiden sich selbst in Gefahr bringen.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 25.11.2004
Dietlof Reiches Erzählung über das Aufeinandertreffen zweier Teenager mit zwei Gleichaltrigen aus der Keltenzeit auf einem Bauernhof in Osthessen ist eine "klassische Ferienabenteuer-Geschichte", konstatiert Susanne Gaschke. Aber eine, die "funktioniert". Hat man erst einmal akzeptiert, dass die beiden Keltenkinder wirklich in Fleisch und Blut wieder auferstanden sind, wird man "mit Freude weiterlesen". Denn sofort stelle sich der Leser "mit großem Interesse" die Frage: "Was wäre, wenn?" Außerdem gelinge es Reiche noch mehr als in seinen bisherigen Werken, eine spannende Erzählung mit Geschichtsunterricht zu verknüpfen. Und Reiche habe vor allem das, was einen "herausragenden" Kinderbuchautor auszeichnet: eine lebhafte Erinnerung an die eigene Kindheit. So gelingen ihm etwa "lebensnahe Pubertätsskizzen", wegen derer alleine es sich schon lohne, das Buch zu lesen, findet die Rezensentin.
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