Wo nimmt bloß ein Autor seinen Stoff her? Und wie hält er über viele hundert Seiten alle Fäden einer Geschichten zusammen? Rolf-Bernhard Essig führt den Leser durch die geheimnisvolle Welt literarischer Schöpfung. Dabei stellt er viele berühmte Werke der internationalen Literatur vor wie die von Karl May, Astrid Lindgren oder Joanne K. Rowling und lässt ihre Verfasser erzählen - von der Angst vor dem weißen Papier, von großen Romanplänen an den Zimmerwänden oder der Suche nach dem perfekten Satz. Ein Literaturverführer für Jugendliche ebenso wie für Erwachsene!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2007
Vom Dichterleben und -Alltag schreibt Rolf-Bernhard Essig in seinem jüngsten Buch und er gibt dabei manchmal auch etwas von der eigenen Schreiberexistenz preis, teilt Michael Schmitt mit. Die Episoden vornehmlich aus dem Leben berühmter Schriftsteller speisen sich vor allem aus Anekdoten und lesen sich überwiegend unterhaltsam, meint der Rezensent. Allerdings hat er so manche Einzelheit an diesem Buch zu bekritteln, so beschwert sich Schmitt, dass einiges zu langatmig erzählt wird, und sich Essig mitunter auch in seinen vielen Einzelgeschichten verliert. Es gebe beklagenswerte Redundanzen, und sogar Formulierungsfehler oder zumindest Ungereimtheiten hat der Rezensent bei dem Literaturwissenschaftler gefunden. Etwas mehr Lektoratsarbeit hätte dem Band zweifellos gut getan, moniert Schmitt, der dennoch insgesamt diesen Einblick in die Entstehung von Literatur recht erhellend findet.
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