Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.11.2001
Mit seinen Thesen zur "autonomen Moral" sieht Matthias Drobinski den Autor in ungewöhnlicher Nähe zu Globalisierungskritikern auf der einen und zum Papst auf der anderen Seite. Der katholische Ethik-Professor hat ein lesenswertes Buch "nicht nur für Gleichgesinnte" geschrieben, meint der Rezensent. Der Autor spreche sich zwar gegen die "Einordnung aller Dinge in ein starres Moralgebäude" aus, dennoch sollten für den Schutz des menschlichen Lebens strenge Regeln aufgestellt werden. Der Autor spricht sich außerdem vehement gegen Deregulierung "um vager Versprechen willen" aus.
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