Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.11.2001
Mit seinen Thesen zur "autonomen Moral" sieht Matthias Drobinski den Autor in ungewöhnlicher Nähe zu Globalisierungskritikern auf der einen und zum Papst auf der anderen Seite. Der katholische Ethik-Professor hat ein lesenswertes Buch "nicht nur für Gleichgesinnte" geschrieben, meint der Rezensent. Der Autor spreche sich zwar gegen die "Einordnung aller Dinge in ein starres Moralgebäude" aus, dennoch sollten für den Schutz des menschlichen Lebens strenge Regeln aufgestellt werden. Der Autor spricht sich außerdem vehement gegen Deregulierung "um vager Versprechen willen" aus.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…