Dietrich Fischer-Dieskau, ein außergewöhnlicher Sänger, der sich in der Musikgeschichte unseres Jahrhunderts einen Namen gemacht hat, begleitet uns in diesem Buch durch die unendlich weite, unendlich reiche Welt des Gesangs. Stimmphysiologie, Stimmtechnik, Interpretation, Gesangsstile im Wandel der Zeit und der Gattungen sind einige der Themen, denen er sich widmet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
"Gravitätisch" und "altmodisch erhaben" nennt Ellen Kohlhaas Fischer-Dieskaus Art, über Musik zu schreiben. Sie fragt sich angesichts seiner Ablehnung der meisten modernen Komponisten und des Regietheaters, ob sie es nicht mit einem Kulturkonservativen zu tun habe. Auch die Kritik schildere er als eine Plage. Trotzdem schätzt sie das Buch, weil Fischer-Dieskau so konkret über technische und handwerkliche Seiten des Singens spricht. Das Buch präsentiere sich als ein "komprimierter Erfahrungsschatz". Auch die reiche Illustrationen des Buchs sei sehr gezielt auf diesen Aspekt hin ausgewählt.
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