Nathan Söderblom (1866-1931) war ein Pionier der vergleichenden Religionswissenschaft, Religionsphilosoph und Theologe, bedeutender schwedischer Erzbischof und Mitbegründer der ökumenischen Bewegung. Seine größten wissenschaftlichen Leistungen sind die Entdeckung des Heiligen als Grundbegriff der Religion und eine neue Interpretation der schriftlosen Religionen. Der Höhepunkt seiner ökumenischen Tätigkeit war die Konferenz in Stockholm 1925. Seine Theorie der Ökumene - Einheit in Mannigfaltigkeit, friedlicher Wettbewerb und praktische Zusammenarbeit gleichberechtigter, in Lehre und Organisation selbstständig bleibender Kirchengemeinschaften - ist bis heute aktuell.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.09.2011
Alf Christophersen hat Dietz Langes Biografie des schwedischen Erzbischofs Nathan Söderblom offensichtlich zugesagt. Der emeritierte Göttinger Theologe stellt in seinen Augen insbesondere den "Verpflichtungscharakter", der Söderblom maßgeblich antrieb, mit seiner dichten Werkbiografie überzeugend dar. Genauso werde deutlich, wie sehr der Friedensnobelpreisträger Söderblom, der sich für die Einigung der christlichen Kirchen einsetzte und, wie der Rezensent es schreibt, von einem "frommen Optimismus" beseelt war, das Handeln des Einzelnen als "Teil der göttlichen Ewigkeit" zu erfassen suchte.
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