Aus dem Französischen von Peter Handke. Dimitri Analis beschäftigen die großen Rätsel menschlicher Existenz, zwischen denen wir uns mit bescheidener Ordnung einzurichten versuchen. Er tritt ihnen mit Bildern und Gesten entgegen, die, aus den Weiten antiker Welterfahrung kommend, das 20. Jahrhundert durchquert haben und ins nächste hinüberschauen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.08.2000
Thomas Poiss findet einigen Gefallen an diesem Gedichtband. Beim Lesen fühlte er sich, als würde er "aus der Sommersonne in einen unbekannten Hausflur" treten. Nur langsam gewöhnten sich die Augen an die Dunkelheit. Er bekundet Respekt vor Analis` Erschaffung einer "um die Schuld des Lebens kreisenden Mythenwelt". Peter Handkes Vergleich des Dichters mit René Char möchte er dann aber doch nicht zustimmen. Anders als bei Chars wirkten Analis` Gedichte nicht als Einzelgedichte, sondern "nur als Zyklus".
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