Alexander der Große ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Antike - dennoch weiß man mehr als zwei Jahrtausende später kaum etwas über ihn. Fakten und Fiktionen mischen sich zu einem bunten Bild, und es erscheint fast unmöglich, beides voneinander zu trennen. Dies betrifft auch Alexanders Grab, nach dem Forscher schon seit langem suchen - bisher ohne Erfolg, auch wenn neuere Forschungen auf eine baldige Entdeckung hoffen lassen... Dirk Husemann trägt in seinem Buch sorgfältig Schicht um Schicht der Überlieferung ab, bis er zu dem gelangt, was historisch tatsächlich hinter dem Mythos von Alexander und seinem verschollenen Grab stecken könnte...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.05.2007
Für den toten Alexander interessiert sich Charlotte von Frydag mehr als für den lebenden. Die Spurensuche des Archäologen Dirk Husemann findet sie schon deshalb spannend. Auf Todestheorien und Grabsuche lässt sie sich deshalb gern ein und trifft auf eine "übersichtliche Darstellung" der um Alexanders Grab wuchernden Mythen. Die zum Mitfiebern reizende Erwartung der Archäologen und das quellengestützte Argumentieren für die Ausgrabungsorte haben für Frydag allerdings einen Schönheitsfehler: Den Leichnam Alexanders haben sie bislang nicht aufspüren können.
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