Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.03.2003
Keinen Satz zuviel gibt es in diesem kurzen, stillen aber sehr dichten Kinderbuch von Do van Ranst, das von einem leisen Humor geprägt ist, , findet Imke Meier. Ganze sieben Sätze nur darf Dina in ihrer Nebenrolle sprechen, obwohl sie von der Hauptrolle geträumt hat, fasst Meier kurz die Handlung zusammen. Genauer gesagt: sieben Sätze und ein Kuss, und der ist gar nicht so einfach, stellt Dina fest - und merkt, erläutert Meier, dass Nebenrollen die größere Herausforderung darstellen können. Der junge belgische Autor Do van Ranst erzählt ganz dicht an seiner Hauptfigur, führt die Rezensentin aus, so dass die kleinen Leserinnen und Leser mit Dina bangen, hoffen und sich freuen könnten; zugleich nimmt die Geschichte ungeahnte Entwicklungen, so dass man am Ende fast traurig ist, so zumindest Imke Meier, bei der Premiere nicht persönlich anwesend zu sein.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…