Glauben sie, dass die meisten Männer ihre Frauen im Dunkeln nicht erkennen würden? Die drei Paare in dieser Geschichte glauben es nicht, und lassen sich auf ein Spiel ein, das Folgen hat.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.01.2002
Ein bisschen arg simpel findet der Rezensent mit dem Kürzel S.V. diesen neuen Roman von Doris Dörrie. Wie immer bei der Autorin "zwischenmenschelt" es gewaltig, doch das allein ist nicht der Grund für die ziemlich vernichtendende Kritik des Rezensenten- das eigentliche Problem ist seiner Meinung nach die absolute Vorhersehbarkeit der Ereignisse und die einfache Charakterstruktur der Protagonisten. Die unterscheiden sich nach Meinung des Rezensenten vor allem "durch das ihnen aufgedrückte Etikett, nicht aber durch Sprache und Verhalten". Was dabei herauskommt, ist eine Geschichte, die ebenso "gefällig wie durchschaubar" ist, so sein Fazit.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.09.2001
Kurz, knapp und eher negativ hat die Rezensentin mit dem Kürzel "maid" das neue Buch der Filmemacherin und Schriftstellerin Doris Dörrie, in dem drei krisengeschüttelte Paare ein Spiel spielen, das vom Frivolen ins Dramatische umschlägt, besprochen. "Maid" wundert sich, dass Dörries Interesse an der Beziehung zwischen Männern und Frauen kein Ende nimmt. Als Vorlage für ein Drehbuch sei das Buch ganz brauchbar. Ansonsten eigne sich "Happy" gerade mal als leichte Lektüre für die Badewanne. Die Leserin der Rezension von "maid" wundert sich zutiefst über ihre Idee, in diese kurze Besprechung die Attentate von New York und Washington einzuarbeiten und die Qualität von Dörries Roman daran zu messen.
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