Zweisprachige Ausgabe Deutsch/Chinesisch. Mit einem Vorwort von Urs Morf und einem Essay von Wang Anyi. Drei Schweizer Fotografen haben mit ihren unterschiedlichen Bildsprachen und Aufnahmetechniken die Stadt Shanghai fotografiert. Ein Porträt in Schwarzweiß.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.04.2000
In seiner kurzen Kritik erzählt Andreas Breitenstein eigentlich mehr über die neuen Wolkenkratzer und Hochstrassen oder - in seinen Worten - den "postmodernen Konstruktionsrausch" in Shanghai als über den Bildband. Da ihn aber offenbar das Buch zu seinen Beschreibungen angeregt hat, muß man diese wohl als Kompliment verstehen. Immerhin nennt er den Band einen "wohlkomponierten, grossformatigen", und das ist doch immerhin ein halbes Lob.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…