Zukunft avancierte in den westlichen Industriegesellschaften der 1950er bis 70er Jahre zu einer zentralen Kategorie. Die Zukunftsforschung gerann aus der Überzeugung, dass viele "Zukünfte" existierten, die vorausgesagt und gesteuert werden könnten. Lieferte sie zunächst Expertise für eine regelrechte Planungseuphorie, so geriet sie dann in eine Krise, denn immer deutlicher wurden die Grenzen des Anspruchs, das Kommende rationalisieren zu können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2015
Klaus-Dietmar Henke hat keine Einwände gegen Elke Seefrieds Analyse vergangener Zukunftsvisionen. Als breit, tief und klar bezeichnet er die Arbeit, kenntnisreich und quellenstark. Er folgt Seefried in ihrer konzentrierten Darstellung der Hochzeit wissenschaftlicher Futurologie in den 40er bis 70er Jahren, bei der Unterscheidung verschiedener Ansätze und der Entwicklung in Deutschland. Das Fazit der Autorin, wonach die politische Nutzung der Disziplin insgesamt wenig erfolgreich gewesen und zugunsten der Beschäftigung mit der Vergangenheit ins Hintertreffen geraten sei, stimmt den Rezensenten nachdenklich.
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