Übersetzt von Stephan Pauli . Dieses Buch beschreibt, wie wir 2030 leben und arbeiten werden. Mehr Rentner als Kindergartenkinder, eine größere Mittelklasse in Subsahara-Afrika und Asien als in Europa und den USA, Klimawandel, KI, Kryptowährungen als Hauptzahlungsmittel... Eins ist klar: Unser Leben wird 2030 ganz anders aussehen. Die globalen Machtzentren werden sich ebenso verschoben haben wie unsere eigene Gesellschaft eine andere sein wird. So wird es aller Voraussicht nach 2030 erstmals mehr vermögende Frauen als Männer geben. Leicht verständlich und zugleich wissenschaftlich fundiert erzählt der Trendforscher Mauro Guillén, was auf uns zukommt - und wie wir uns darauf einstellen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.09.2021
Rezensentin Ulla Fölsing reist mit Mauro F. Guillen in die nähere Zukunft. Wie die Gesellschaft und die Wirtschaft übermorgen aussehen werden, vermittelt ihr der Ökonom mit Zahlen, harter Wissenschaft und Exkursen der populärwissenschftlichen Art. Was Fölsing in der Glaskugel sieht ist teils katastrophisch (Klima, Migration, Machtverteilung), teils ein bisschen fortschrittlich. So soll es etwa 2030 mehr Millionärinnen als Millionäre geben. Wie der Trendforscher vorgeht, nämlich indem er verschiedene Teilaspekte seines sozioökonomischen Blicks in die Zukunft, wie Kinderbetreuung und Scheidungsarmut, miteinander kurzschließt, scheint Fölsing zufolge für eine nicht lineare, angemessene Perspektive zu bürgen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 04.09.2021
Der spanische Wirtschaftswissenschaftler Mauro F. Guillén richtet seinen Blick in die Zukunft und stellt einige sehr explizite Prognosen auf zu Klimawandel, Migration und der Finanzwirtschaft, erklärt Rezensent Martin Tschechne. Schlechte Aussichten prophezeit er vor allem dem Westen, der absteigt. Dafür wird der Hunger in der Welt immer weniger, glaubt er. Es komme vor allem auf die Wechselwirkungen an, referiert Tschechne: etwa der Demografie mit den Fortschritten der Robotik. Afrika wird der Gewinner der neuen Entwicklung sein, lernt der Kritiker. Aber am wichtigsten sei kreatives Denken, um die anstehenden Probleme zu lösen. Tschechne scheint damit einverstanden, wie plausibel er die Prognosen Guillens findet, sagt er allerdings nicht.
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