Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Eine zukunftsfähige Ökonomie muss sich vor allem an ökologischen und sozialen Zielen orientieren. Die entscheidende Rolle bei diesem Prozess kommt dabei der Gestaltung des Arbeitslebens zu. Und dessen Transformation - von einem industriekapitalistischen hin zu einem gemeinwesenorientierten Leitbild - hat schon längst begonnen.Was bedeutet Arbeit für Menschen in unserer Gesellschaft? Wie und von wem wird sie organisiert und gestaltet? Und von welchen Wertvorstellungen wird sie geprägt? Wie entsteht Arbeitszufriedenheit und Arbeitsleid in der herkömmlichen Arbeitswelt - und wie wird sich dies in einer Postwachstumsökonomie verändern?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2016
Hans-Jochen Luhmann erfährt aus dem von Oliver Foltin, Hans Diefenbacher und anderen herausgegebenen Band, wie man beim Thema Arbeit in der Postwachstumsgesellschaft zu überraschenden Ergebnissen kommen kann, wenn man grundsätzlich Begriffliches mit quantitaivem Denken verbindet, beim Blick auf die Wirtschaftsleistung und die Summe formeller Arbeit und informeller Arbeit etwa. Der Ökonomieprofessor Diefenbacher und sein Team zeigen dem Rezensenten auch, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen die Bedingungen ändern könnte, sofern das neoklassisch mikrotheoretische Verständnis von Arbeit sich ändert.
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