Emilie Pine

Botschaften an mich selbst

Cover: Botschaften an mich selbst
btb, München 2021
ISBN 9783442758883
Gebunden, 224 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Cornelia Röser. Emilie Pine spricht wie niemand sonst darüber, was es heißt, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Es ist das Buch einer ganzen Generation. Ein Buch über Geburt und Tod, sexuelle Gewalt und Gewalt gegen sich selbst, weiblichen Schmerz, Trauer und Infertilität. Es ist ein Buch über den alkoholkranken Vater, über Tabus des weiblichen Körpers. Und es ist trotz allem ein Buch über Freude, Befriedigung und Glück.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 15.05.2021

Peter Praschl erkennt sofort den Unterschied zwischen Emilie Pines Essays über ihr Leben als Frau, die für ihn eine Autobiografie der Autorin ergeben, und Karl Ove Knausgards autobiografischem Epos. Wo Knausgard Demütigungen als Hindernisse der Karriere beschreibt, die es auszuräumen gilt, sind Schmerzen bei Pines einfach Schmerzen. Keine Idealisierung, nirgends. Insofern ist das Buch für Praschl harte Lektüre. Es geht um den Alkoholmissbrauch des Vaters der Autorin, um das Schweigen der Eltern, um Schuleschwänzen, Vergewaltigung und Burnout, erklärt Praschl. Souverän aber scheint ihm das Buch in Stil, Genauigkeit und Ehrlichkeit.